Die Bäke floss einst vom Fichteberg in Steglitz bis zum Griebnitzsee. Sie nahm den Weg, der heute fast vollständig vom Teltowkanal überlagert ist. Nur noch wenige Überbleibsel des einstig sumpfigen Terrains sind heute noch vorzufinden. So beispielsweise in Kleinmachnow oder eben hier.
Diese Ausbuchtung, wie man sie von Satellitenbildern ausmachen kann, war wohl mal ein alter Seitenarm der Bäke. Ganz in der Nähe findet sich auch der Burgstall einer slawischen Ringanlage, die der Teltowkanalbau zerstörte. Womöglich war hier in der Nähe eine Furt über die Bäke. Die Ausbuchtung liegt gegenüber dem Kremnitzufer beim Landgut Eule auf der anderen Seite des Teltowkanals.
Eine steppenartige Freifläche mit kargem Bewuchs und wenig Schatten säumt das Ufer zu diesem Seitenarm des einstigen Flusses – oder vielmehr Fließgewässers. Heute ist das abgezäunte Gebiet ein Idyll für diverse Tier- und Pflanzenarten. Der vom Teltowkanal durch den Uferweg getrennte Teich bietet viel Schilf, aber man kann nur wenige Vögel ausmachen.
Auf einem Abschnitt wurden offenbar Bäume angepflanzt und einzelne Bäume sieht man direkt am Ufer. Das Wasser selbst dürfte nicht allzu tief sein. Die Freifläche im Wald gestattet einen Eindruck davon, wie das Uferareal der Bäke vor dem Bau des Teltowkanals ausgesehen haben mag.
Leider konnte ich nicht herausfinden, ob diese Fläche einen, und wenn, welchen Namen hat. Jedenfalls ist es kein ausgewiesenes Naturschutzgebiet (NSG), da es hierfür offizielle Karten gibt.
Der Teich kann nicht umrundet werden, man kann aber am meist demolierten Zaun entlang gehen. Nördlich davon geht ein Weg entlang. Aber man kann den direkten Uferweg auf der südlichen Seite nehmen und einen Blick erhaschen.
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