Am Seddiner See gibt es einige Stellen, wo man an und vor allem ins Wasser kann. Einige Stellen am südlichen Ufer will ich hier vorstellen.
Der Seddiner See ist mit 218 Hektar Fläche einer der größeren Seen in der Gegend. Man spricht auch vom Großen Seddiner See, denn es gibt auch einen kleineren Teil, der im Westen mit einem Damm abgeknapst wurde. Von Berlin oder Teltow aus sind es nur noch 20 bis 30 Kilometer – ideal für eine kleine Tagestour mit dem Rad.
Der Weg führt immer der Nase nach über Stahnsdorf, Güterfelde, Philippsthal, Saarmund, Tremsdorf (wo man um 90 Grad nach rechts abbiegt und dann wieder weiter geradeaus fährt) nach Fresdorf (hier von der Vorfahrtsstraße abfahren, um weiter geradeaus zu gelangen) und weiter zum östlichen Ende des Seddiner Sees. Es gibt kaum Steigungen und zumeist einen geteerten Belag. Die Abkürzung durch den Wald der Fresdorfer Heide empfehle ich der Zuckersandgefahr wegen höchstens den Wandersleuten.
Das Wasser ist im Uferbereich sehr flach und das zieht sich einige Meter rein. Um richtig zu baden, muss man sich schon weiter rein begeben. Wegen der geringen Tiefe ist das Wasser auch recht warm. Wohl deshalb ist der See bei Familien so beliebt.
Auf dieser Strecke erreicht man zunächst das Strandbad Seddiner See. Hier gibt es einige Parkplätze und der Badebereich kostet Eintritt – mit 3 Euro (Stand 2026) recht günstig. Es gibt einen relativ großen Sandstrandbereich und Liegewiesen. Übrigens: Der Sonnenuntergang ist genau gegenüber.
Außerdem genießt man die Annehmlichkeiten einer Toilette und des Kiosks, wo man den Eintritt bezahlt. Auch Schattenplätze sind im Angebot. Zur Ausstattung zählen neben der Mini-Golf-Anlage auch ein Beachvolleyball-Feld und Spielgerätschaften für Kinder. Geöffnet ist es von Juni bis September.
Ohne Eintritt und nur wenige Meter weiter nach Westen befindet sich diese Badestelle. Es gibt keine Liegewiese, nur Sand und kaum Schatten bei kargem Bewuchs. Dafür trennen kleine Büsche die einzelnen Flächen. Idyllisch und etwas versteckt kann man sich von der Sonne verwöhnen lassen. Ein Geheimtipp ist es aber dennoch nicht.
Es gibt hier keine Parkplätze, keine Toiletten oder Duschen. Der Eingang zum Bereich ist nicht gekennzeichnet. Er befindet sich dort, wo die Knüppelbarriere eine Aussparung hat.
Weniger Grün, aber doch ein paar gute Schattenplätze findet man an der Seddiner Badestelle in Seddin selbst. Es gibt Beachvolleyball, einige Spielsachen für Kinder und einen sandigen Zugang zum Wasser.
Die Badestelle in Seddin ist kostenlos. Einen Kiosk sucht man vergeblich, dafür gibt es Restaurants und einen Einkaufsladen in dem Ort, der aber um 17.30 Uhr schließt. Seddin wartet zudem mit einem Bootsverleih auf und man kann den See auf dem Rundgang umrunden.
Hinter der Kirche gibt es auch einen kleinen Zugang, der für Boote genutzt werden kann. Zu den Seiten stehen Bänke. Hier findet man auch Schatten, aber kein Sand – nur Matsch. Außerdem scheint es auch als Hundeklo missbraucht zu werden.
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