Paddelboote Griebnitzsee
Folgt man dem Teltowkanal oder auch wahlweise dem Königsweg, gelangt man zur Nathanbrücke. Hier fließt er noch – der Teltowkanal, in Richtung Westen. An der Bäkestraße rechts abgebogen, unter den Eisenbahnbrücken durch und dann muss man rechts über die Böckmannbrücke – dort, wo einst der Rebell Kohlhase den Silberschatz versteckt haben soll. Wenn man nun hinter der Eventlocation links abbiegt, gelangt man an ein kleines Landhorn zwischen zwei Kanälen und dem Griebnitzsee.
Auf diesem Horn erhebt sich ein kleiner Hügel und am Ufer verläuft ein zuweilen doch schmaler Pfad zwischen dem Ende des Teltowkanals im Süden und dem Prinz-Friedrich-Leopold-Kanal im Norden, der zum Stölpchensee führt.
Der Hügel wird in älteren Karten als Schäferwall aufgeführt. An seinem Fuß lag damals noch nicht der Teltowkanal und die Bäke endete einige Meter südlicher in den Griebnitzsee als der Teltowkanal – dort wo heute der Kohlhasenkanal verläuft. Dieser Bereich heißt Bäkewiese und ist ein nicht öffentlich zugängliches Naturschutzgebiet.
Der Schäferwall ist in seiner Beschaffenheit ähnlich seiner natürlichen Gestalt. Auf den alten Karten ist er auch bewaldet und mit 65 Höhenmetern mehr von Ried als von Wasser umgeben. Der Name Schäferwall kann nicht abschließend geklärt werden, aber mutmaßlich diente der Hügel mal als Weideplatz. Womöglich hat der Schäfer auch gerne die Aussicht genossen, die bis heute grandios ist.
Entweder am Ufer oder auf dem Hügel – der Platz ist recht lauschig und das Auge ruht auf den Booten, die mal schneller mal gemütlicher vorbeiziehen, oder dem grünen Wald, der sich dahinter erstreckt. Im Sommer sieht man auch viele Paddelboote fahren. Am Uferweg findet man auch einen Steg der Stern- und Kreisschifffahrt.
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