Bäke mit abgestorbenen Bäumen
Die Bäke zog sich einst von Steglitz bis zum Griebnitzsee, wo das Wasser in die Havel fließt, und wurde durch den Teltowkanal ersetzt. Es gibt nur noch wenige Gebiete, die das ursprüngliche Terrain abbilden. Das Bäketal, wie es noch vor 1900 aussah, lässt sich beispielsweise am Teltowkanal in der Nähe der Kleinmachnower Schleuse erahnen. Wenn man auf der Südseite der Schleuse auf die Allee am Forsthaus einbiegt, kann man es noch erspähen. Hier fließt sie noch, die Bäke alias Telte. So war das Gelände vor dem Bau des Teltowkanals beschaffen.
Bevor ich diesen schönen Platz teilen werde, möchte ich auf den besonderen Schutz dieses Naturschutzgebiets hinweisen. Die Bäke ist ein Feuchtgebiet, welches vielen bedrohten Tieren und Pflanzen einen Rückzugsraum bietet. Hier lassen sich denn auch viele Vogelarten erspähen, und dazu zählen auch der Eisvogel oder der Waldkauz oder die Waldohreule. Selbstredend sind viele Wasservögel an der Stelle zu beobachten. Und wie man deutlich hört, finden sich im Bäketal etliche Froscharten, aber auch Molche und andere Amphibien. Außerdem sind Reptilien, beispielsweise in Form von Schlangen, hier heimisch. Neben etlichen Insektenarten, wie dem vom Aussterben bedrohten ‚Großen Eichenbock‘, kann man auch Wild und Hasen entdecken.
Der kleine, aber kaum berührte Ort befindet sich in der Nähe der Bäkewiese. Luftlinie sind es nur wenige Meter, aber von der Bäkewiese kommt man nicht dahin. Wenn man von der Schleuse kommt und der Allee am Forsthaus folgt, biegt man in den ersten möglichen Weg rechts ein – noch vor den Häusern. Der zunächst größere Weg wird zu einem Trampelpfad, der an einem Hochsitz für Jagende vorbeiführt. Hier geht es noch etwas weiter und man erreicht einen kleinen Damm (zumindest wirkt es so) zwischen zwei Bäke-Gewässern. Um an den Bäumen vorbei zu kommen, muss man rechts am Wasser entlang gehen.
Wegen der vielen Brennnesseln hier empfiehlt es sich, lange Hosen zu tragen!
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