Sieben Schwaben Skulptur Hohenzollerndamm Fehrbelliner Platz
Auf dem Hohenzollerndamm beim Fehrbelliner Platz in Wilmersdorf steht eine Figurengruppe aus Metall, die sich an eine Lanze klammert. Es sind die Sieben Schwaben, wie man sie aus der Legende kennt.
Vor allem die Gebrüder Grimm haben die Geschichte der Sieben Schwaben einem Massenpublikum näher gebracht. Die Geschichte geht aber bereits auf das 16. Jahrhundert zurück. Es ist eine Verballhornung der sagenhaften Drachenkämpfe, die aus dem Frühmittelalter bekannt sind. Die Sieben Schwaben suchen das Abenteuer und halten sich an einer Hellebarde fest. Sie glauben, eine Kriegstrommel gehört zu haben, aber es war nur ein brummendes Insekt. Einer springt über den Zaun und tritt auf einen Laubrechen, worauf sich die Sieben Schwaben ergeben. Dann glauben sie einen Drachen ausgemacht zu haben und nähern sich mitsamt dem Spieß dem Untier. Aus Angst davor, sie würden gefressen werden, ertönt ein Jammern, sodass das fürchterliche Tier davon hoppelt. Es war ein Hase, der sie so fürchten ließ. Derlei Abenteuer erleben sie in diesen Geschichten.
Die Hohenzollern waren ein schwäbisches Adelsgeschlecht und auf dem Hohenzollerndamm steht die Skulpturengruppe. Das Eisenstahlblech der Figuren wurde geschweißt und steht auf einem Podest. Das war zur Zeit der Schaffung des Werks im Jahr 1978 nicht vorgesehen, sondern wurde später behördlich angeordnet. Denn der Spieß könnte eine Gefahr für Motorradfahrende darstellen. Der Erschaffer des 25 Tonnen schweren Denkmals war Hans-Georg Damm. Es ist fünf Meter lang und über zwei Meter hoch.
Für die Hochsetzen des Kunstwerks wurde dann noch mal Geld gesammelt, nicht zuletzt von in Berlin lebenden Schwaben und Schwäbinnen. Hätte man das Geld nicht zusammenbekommen, wäre das Kunstwerk vielleicht von Mercedes-Benz nach Stuttgart verfrachtet worden. Doch soweit kam es dann nicht.
Die Villa Folke Bernadotte war Zeitzeugin der Weltgeschichte im Großen und Kleinen. Das Haus ist…
Auch in diesem Jahr verwandelt sich das Ufer des Teltowkanals wieder in eine bunte Festmeile,…
Wenn es Ende April endlich warm wird, erfreuen uns die Kirschbäume mit ihrer Blütenpracht. Und…
Wo sich heute die Stadtnatur breitmacht, wurde einst ein wichtiges Baumaterial abgebaut: Sand. Es entstand…
Südlich von Saarmund, in der Fresdorfer Heide, soll eine Höhle liegen. Eine Höhle? Ein Google-Eintrag…
Die Kirche am Stölpchensee ist die „Alte Kirche“ des Ortsteils Wannsee, der früher Stolpe hieß.…