Bäkewiese Kleinmachnow Baum
Südlich des Machnower Sees liegt ein kleiner Rundweg: die Bäkewiese. Mit einem kleinen Spaziergang oder durch kleine und große Naturforscher*innen ist die Grünanlage gut zu erkunden.
Die Bäkewiese ist ein Naturschutzgebiet auf dem Gebiet der Gemeinde von Kleinmachnow. Auf 620 Metern werden 52 Baumarten vorgestellt. Die Bäkewiese war früher eine Weide für das Vieh und ist heute auch ein Festplatz. In den 70er Jahren wurde hier der Schlamm-Aushub aus dem Teltowkanal aufgehäuft. Mit der Sanierung wurde der Park 2004 wieder hergestellt.
Der Rundweg beginnt und endet an der Allee am Forsthaus. Wenn man an der Dorfkirche vorbeigeht, die erste Einfahrt links. Bis zur Wiese hat man bereits rund 30 ausgewiesene Bäume passiert. Eine Liste der Bäume und Sträucher ist an der Wiese in einem Schaukasten einzusehen. Der Rundweg eignet sich sehr gut für Ausflüge der Bio- und Sachkunde-Klassen. Zu sehen sind verschiedene Arten von beispielsweise Ahorn, Erlen, Birken, Kastanien, Buchen, Eschen, Kirschen, Pappeln, Linden und Weiden. Aber auch Nadelbäume wie Kiefern, Fichten oder Zypressen wachsen an der Wiese. Die umgebenen Bäume sind oft Eschen oder Erlen.
Im Zentrum ist eine offene Wiese, auf der man allerlei Getier entdecken kann und so manches Tier entdeckt den Menschen als Blutreservoir. Und in heißen Sommertagen spenden die Bäume Schatten. Selbstverständlich gibt es einige Bänke, die zum Pausieren einladen. Und eine fotogene Brücke führt über die Bäke. Der Bach Bäke, der heute weitgehend vom Teltowkanal ersetzt wurde, zeigt hier bis zur Machnower Schleuse noch seine einstige urwüchsige Dominanz. So muss man sich die Geländebeschaffenheit noch vor 150 Jahren vorstellen.
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