Wald Heinersdorf Lichterfelde
Wenn man den Mauerweg von Teltow nach Osten fortsetzt, gelangt man an einen kleinen Streifen Wald. Vom sogenannten Japaneck der Kirschblütenallee führt der Weg gerade aus. Zunächst passiert man einen nicht enden zu wollenden Zaun, der eindrucksvoll an die Zeiten der innerdeutschen Grenze erinnert. Er verhindert den Zugang zum ehemaligen Militär-Übungsgelände der US-Armee Neu-Lichterfelde.
Der Mauerweg zeichnet den Weg der ehemaligen Grenze auf. Noch heute ist es die Grenze, nämlich zwischen Brandenburg und Berlin. Der Wald ist bereits auf der Seite Brandenburgs. Sobald man die Osdorfer Straße passiert hat, wird der Wald zwar etwas breiter, jedoch nur kurzzeitig. Dann kerben sich die Rieselfelder wieder ein. Der Streifen Bäume zieht sich entlang des Jenbacher Wegs und mündet auf dem Gelände eines Ponyhofs.
Zwar sind die Wege meist gerade und verlaufen parallel, aber kleine Fährten führen in die kleinen Tiefen des Dickichts des zuweilen sumpfigen Untergrunds. Für eine kleine Radtour oder etwas Jogging bietet das Grün genügend Platz. Auch viele Hunde werden in dem kleinen Waldgebiet ausgeführt. An der Osdorfer Straße wurde für die Naherholungssuchenden ein Parkplatz angelegt.
Einen Besuch des Waldstücks kann man auch mit dem Trümmerberg von Lichterfelde verbinden, der sich entlang des Wegs erhebt.
Südlich von Saarmund, in der Fresdorfer Heide, soll eine Höhle liegen. Eine Höhle? Ein Google-Eintrag…
Die Kirche am Stölpchensee ist die „Alte Kirche“ des Ortsteils Wannsee, der früher Stolpe hieß.…
Was hat es mit der Tram oder Straßenbahnlinie 96 auf sich? Weil sie als Grenzbahn…
Die Geschichte des kleinen Orts Philippsthal, der seiner Bestimmung nicht nachkommen konnte. Seide war seit…
Heute ist das Gelände hermetisch umzäunt und soll der Natur überlassen sein. Das kleine Idyll…
Spandau und Berlin (damals Cölln) waren im 16. Jahrhundert konkurrierende Städte. Vielleicht aus Tücke, vielleicht…