Teltowkanal wo Fritz-Schweitzer-Brücke stand
Wer es schattig mag, findet einen lauschigen Platz am Kanal auf der Teltower Seite der ehemaligen Fritz-Schweitzer-Brücke.
Der Platz am Teltowkanal ist schnell gefunden. Wenn man auf der Teltower Seite den Mauerweg am Kanal von der Knesebeckbrücke aus entlangfährt, kommt nach etwa 400 Meter eine kleine Anhöhe, auf der sich eine Kreuzung befindet. Rechts gelangt man auf die Lichterfelder Allee und links stehen zwei Bänke in einer Ecke.
Der eigentliche Platz befindet sich dahinter. Zwischen den Bänken durch weist eine kleine Schlange auf der Bank den Weg (wenn sie noch da ist). Hinter der ersten Baumreihe sammeln sich Papiertaschentücher, was für ein wildes Klo spricht. Einige Meter weiter eröffnet sich eine kleine Fläche unter Bäumen und man sieht die Widerlager der ehemaligen Fritz-Schweitzer-Brücke.
Zu drei Seiten fällt das Gelände hier ab und zum Kanal hin, ist noch ein Betonvorsprung der ehemaligen Brücke. Da es die Südseite ist, wird die Sonne von den Bäumen verdeckt und erst die Abendsonne bringt etwas Licht zu dem Platz. Es ist also eher schattig hier. Seitlich kann auch noch schöne Plätze finden, die dann direkt am Kanal sind. Denn der Platz auf dem Betonvorsprung ist oberhalb des Wassers.
Dass an der Stelle früher eine Brücke stand, kann man direkt ausmachen. Zumal die sogenannten Widerlager sich gegenüber stehen. Diese Brücke war die Fritz-Schweitzer-Brücke, die auch als Wupperbrücke bekannt wurde. Diese Brücke, die einst Lichterfelde mit Teltow verband, wurde wie die Knesebeckbrücke durch die sich zurückziehende Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg gesprengt. Die sich nähernden Truppen der Roten Armee hat das nur wenig aufgehalten, denn am 24. April standen sie bekanntlich dennoch in Südzehlendorf.
Der Namensgeber der Brücke, Fritz Schweitzer, war Gemeindevorstand von Zehlendorf und er war Mitglied der Kreis-Kanalkommission.
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