Fresdorfer Heide Drehort Dark Windener Höhle
Wenn man Saarmund in Richtung Süden verlässt, fährt man auf der Landstraße (271) lange durch einen schönen Wald – die Fresdorfer Heide. Man passiert den Flughafen und nimmt eine leichte Kurve. Noch vor dem Parkplatz des Naturparks Nuthe-Nieplitz geht ein Waldweg rechts ab. Dort begebe ich mich auf die Suche nach dem Eingang der „Windener Höhle“.
Schon der Name „Winden“ irritierte mich zunächst. Wo soll dieser Ort denn sein? Vielleicht ein alter Ortsname? Weggewischt war die Skepsis angesichts einer Höhle in der Nähe. Ich folgte dem Google-Maps-Eintrag, den GPS-Koordinaten und doch blieb meine Suche erfolglos. Ich erweiterte den Umkreis und fand nichts – kein Loch, kein Höhleneingang und kein Hinweis auf etwas Steiniges.
Ich ging die Anhöhe hoch bis zum Zaun der Deponie, die im Zentrum der Fresdorfer Heide steht. Auf der weiteren Suche traf ich andere Spaziergänger an. Ich fragte den Mann, ob er die Höhle gefunden habe. Er schaute mich verwundert an und erklärte mir dann, dass es keine Höhle gäbe. Gemeint sei eine Filmkulisse, die einst dort stand. Und tatsächlich war es der Drehort der Serie „Dark“. Eine Höhle suchte ich vergebens. Dieser Fakt erklärte auch den seltsamen Namen, denn die Geschichte spielte in der erfundenen Stadt „Winden“.
Diese Serie „Dark“ drehte tatsächlich viele Einstellungen in der Gegend. Auch an den Nudower Kieskuten wurden Szenen der Serie gedreht.
Fazit: Es gibt keine Höhle im Wald der Fresdorfer Heide, welche allerdings andere Highlights bietet!
Der Wald in der Fresdorfer Heide ist ein wunderschöner Parkour für ausgedehnte Spaziergänge verschiedener Anstrengungsgrade. Die Bäume stehen nicht zu dicht und die Erde ist von Gräben durchzogen. In einer dieser Gräben war die „Windener Höhle“ aufgebaut. Wer es etwas hügeliger mag, ist hier gut aufgehoben, denn der Anstieg kann sich sehen lassen.
Der Baumbestand ist stark Kiefern-lastig und es gibt richtige Feldwege, die eine unbeschwerliche Tour erlauben. Querfeldein ziehen sich aber auch die erwähnten Gräben und Hügel, wodurch sich ein sehr abwechslungsreiches Terrain ergibt.
Das haben wohl auch einige Mountain-Bike-Fans erkannt, die hier offenbar „Downhill“ fahren. Aber es liegen auch viele Äste herum, also bitte immer vorsichtig sein – zweifelsfrei sind diese Strecken sehr anspruchsvoll.
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